Der Dollar erreichte im Vorfeld der Zinsentscheidung der Fed im Februar ein neues Tief. Es wird erwartet, dass die Zinsen um 25 Basispunkte angehoben werden, da weit verbreitet mit einem Rückgang der US-Inflation gerechnet wird. Die meisten Anleger gehen davon aus, dass die US-Inflation zwar im Februar kurzzeitig leicht steigen könnte, dies aber nur eine kurzfristige Schwankung darstellt. Die Immobilienpreise in den USA haben auf die Fed-Politik reagiert, und die Hypothekenzinsen haben sich mehr als verdoppelt. Der Immobilienmarkt kühlt sich daher ab, und die Mieten sinken. Einige Branchen, wie beispielsweise Social Media und der Finanzsektor, haben begonnen, Stellen abzubauen, während sich Dienstleistungsbranchen wie Tourismus und Gastronomie besser entwickeln. Insgesamt sinkt die US-Inflation. Gold erreichte gestern ein neues Hoch bei fast 1948,0 US-Dollar, angetrieben durch eine Reihe von Dollar-Rückgängen. Die vorläufige annualisierte Wachstumsrate des realen BIP für das vierte Quartal steht im Mittelpunkt einer Reihe von US-Wirtschaftsdaten, die heute Abend veröffentlicht werden und die Richtung für die Fed-Sitzung am 31. Januar und 1. Februar vorgeben könnten. Die US-Wirtschaft dürfte in diesem Jahr in eine Rezession abrutschen, ihre Leistung zum Jahresende 2022 ist jedoch solide, und das US-Bruttoinlandsprodukt dürfte im zweiten Quartal in Folge schneller als üblich wachsen. Der Markt dürfte ein solides Wachstum von 2,8 Prozent verzeichnen.