1. Einleitung
Anlagen zur Zerstäubung von Metallpulvern zeichnen sich durch geringe Umweltbelastung, hohe Korngröße des Pulvers, niedrigen Sauerstoffgehalt und schnelle Abkühlgeschwindigkeit aus. Durch jahrelange kontinuierliche Innovation und Verbesserung hat unser Unternehmen die Gaszerstäubungstechnologie zur Pulverherstellung mehrfach optimiert, um Hochleistungsmetall- und Legierungspulver zu produzieren. Diese Technologie ist heute ein zentraler Faktor für die Weiterentwicklung von Anlagen zur Pulverherstellung, die Forschung an neuen Materialien und die Entwicklung neuer Technologien.
Das Funktionsprinzip der Zerstäubungsanlage bezieht sich auf den Pulverherstellungsprozess, bei dem Metall oder eine Legierung unter bestimmten Bedingungen geschmolzen wird, wobei die Metallschmelze schräg in einen Wärmespeichertiegel gegossen wird und durch die Flüssigkeitsumlenköffnung (nach unten) austritt. Dabei werden die Hochdruckgase der Düse genutzt, um die Metallschmelze in große Mengen feiner und kleiner Flüssigkeitströpfchen zu zerkleinern; die fliegenden Flüssigkeitströpfchen erstarren zu kugelförmigen oder subkugelförmigen Partikeln und schließen damit den gesamten Pulverherstellungsprozess ab.
2. Merkmale und Parameter
I. Metallpulverzerstäubungsanlagen weisen folgende Merkmale auf:
1.1 Erfüllung der Anforderungen an die Herstellung von Metallen und deren Legierungen, die nicht durch Wasserzerstäubung hergestellt werden können.
1.2 Herstellung von kugelförmigem oder subkugelförmigem Pulver.
1.3 Herstellung zahlreicher Speziallegierungspulver zur Überwindung der Entmischung aufgrund schneller Erstarrung.
1.4 Durch Anwendung eines geeigneten Verarbeitungsverfahrens wird sichergestellt, dass die Partikelgröße des Pulvers den erforderlichen Bereich erreicht. Struktur und Zusammensetzung von Metallpulverzerstäubungsanlagen
Die Metallpulverzerstäubungsanlage besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten: Mittelfrequenz-Schmelzofen (10 kg, 25 kg, 50 kg, 100 kg, 200 kg), Warmhalteofen (10 kg, 25 kg), Zerstäubungssystem, Zerstäubungsbehälter, Pulver- und Staubabscheidesystem, Gasversorgung
System, Wasserkühlsystem, Steuerungssystem, Mittelfrequenz-Stromquelle, Stromversorgungssystem für den Warmhalteofen (die Modelle der Stufen 10 kg und 25 kg sind nicht mit einem Warmhalteofen ausgestattet) und so weiter.
3.1 Induktionsschmelzofen:
Es handelt sich um einen multifunktionalen Induktionsschmelzofen. Er besteht aus Ofenkörper, Ofendeckel, Hebemechanismus, Temperaturmessmechanismus, Induktionsspule und Kippmechanismus. Die Induktionsspule ist das Herzstück des Schmelzprozesses und liefert die benötigte Zwischenleistung. Der Tiegel befindet sich in der Induktionsspule und kann elektrisch befüllt und gegossen werden. Der Kippmechanismus (bei Modellen mit 10 kg und 25 kg Tragkraft erfolgt das Gießen manuell) ist hydraulisch angetrieben, und die Gießgeschwindigkeit lässt sich über ein hydraulisches Proportionalventil steuern.
3.2 Warmhalteofen:
Der Warmhalteofen ist ein metallischer Flüssigkeitsbehälter, der auf dem Sprühdüsensystem angebracht ist und über eine Isolationsfunktion verfügt. Er ist kleiner als der Tiegel der Schmelzanlage und besitzt eine schlanke Bauform, um den Druck der Metallflüssigkeit zu gewährleisten. Der Warmhalteofen ist mit einem Heiz- und einem Temperaturmesssystem ausgestattet. Das Heizsystem des Warmhalteofens ist in zwei Arten unterteilt: Widerstandsheizung und Induktionsheizung. Die Widerstandsheizung erreicht Temperaturen von bis zu 1200 °C, die Induktionsheizung etwa 1900 °C. Der Anwender muss jedoch das geeignete Tiegelmaterial auswählen. Für die Stromversorgung des Warmhalteofens stehen zwei Optionen zur Verfügung: eine Hochstrom-Leistungsregler-Variante für die Widerstandsheizung und eine SCR-Mittelfrequenz-Stromversorgung für die Induktionsheizung.
3.3 Zerstäubungssystem:
Es besteht aus Sprühdüse, Hochdruck-Luftrohr, Ventil und so weiter.
3.4 Tank (Zerstäubungskammer):
Es handelt sich um einen Behälter, der alle Geräte gemäß den Anforderungen miteinander verbinden kann. Er dient der Kondensation von Metallflüssigkeitströpfchen. Die Innenwand besteht aus Edelstahl, die Außenwand aus Kohlenstoffstahl. Die Größe des Behälters richtet sich nach den Anforderungen der Pulverherstellung und dem benötigten Fassungsvermögen.
3.5 Pulver- und Staubabsaugungssystem:
Beim Pulverherstellungsprozess werden besonders feine Pulverpartikel durch den Hochgeschwindigkeitsluftstrom durch die Rohrleitung transportiert. Beim Durchlaufen der Anlage erfolgt eine Sekundärabscheidung, wodurch die Umweltbelastung und der Materialverbrauch reduziert werden. Derzeit wird die Abscheidung mittels Zyklonabscheider und Wasserphasenabscheidung durchgeführt.
3.6 Hydrauliksystem:
Das System liefert hauptsächlich hydraulische Energie für das Neigen der Vorrichtung und das Anheben des Ofendeckels.
3.7 Gasversorgungssystem:
Es besteht aus einem intelligenten Ventil, einem Druckregelventil, einem Druckminderungsventil, einem Drucksensor, einem Hochdruckschlauch und
Druckanzeige. Dank des intelligenten Systems kann das Bedienpersonal den Gasdruck der Zerstäubungsdüse während des Fernbetriebs jederzeit online anpassen und die Werte zur späteren Auswertung und Analyse auf einem PC speichern, um die präzise Pulverherstellungstechnik zu ermitteln. Das System ist optional auch mit manueller oder automatischer Steuerung erhältlich.